Die Überschrift meines heutigen Beitrags könnte man durchaus falsch verstehen. Mit einem Tick meine ich natürlich nicht die neurologischen Ausfälle und Auffälligkeiten, mit denen sich manche Menschen herumquälen müssen, sondern vielmehr das, was einen Menschen wirklich fasziniert. Wenn ich mich einmal in meinem Freundeskreis umsehe, habe ich eigentlich nur Freunde, die sich mit ihren ganz persönlichen Ticks durchs Leben schlagen müssen.
Eine Freundin beispielsweise liebt Schals. Wenn man ihn ihren Kleiderschrank schaut, dann wird man förmlich erschlagen von einer wahren Flut an Chiffon, Seide, Baumwolle und Strick. Für jedes Outfit und jede Jahreszeit hat diese Frau gleich mehrere Schals, weil sie einfach nicht anders kann. Ein anderer Bekannter hat einen ganz andere Tick. Er ist dem Konsolen Spielen nämlich voll und ganz verfallen. Eine Konsole alleine reicht ihm natürlich nicht aus, weswegen es um seinen Fernseher herum aussieht wie in einem Elektromarkt. Die passenden Spiele, das sind sicherlich an die Hundert, reihen sich in diversen Regalen aneinander. Welchen Tick man auch hat, irgendwie wird man immer belächelt. Es ist einfach zu lustig, wenn man sieht, dass sich jemand für eine ganz besondere Sache so sehr begeistern kann, dass er alles andere um sich vergisst, wenn er sie sieht oder in den Händen hält. Ich möchte hier aber natürlich nicht über meine Freunde herziehen, sondern vielmehr zeigen, dass es überhaupt nicht schlimm ist, einen solchen Tick zu haben. Es zeugt doch vielmehr davon, dass ,am ganz genau weiß, wer man ist und was man liebt. Hat man also eine Sache gefunden, die man so sehr liebt, dann sollte man das auch ausleben. Wäre doch schade, wenn man es nicht täte, nur um dem ein oder anderen hämischen Grinsen zu entgehen.
Ich persönlich habe natürlich auch meinen ganz eigenen Tick. Der hat – wie soll es auch anders sein – mit Mode zu tun. Ich meine damit jetzt nicht Bekleidung, auch wenn ich sie liebe und ohne sie nicht leben könnte, sondern Armbanduhren. Ich könnte natürlich jeden Tag ständig auf mein Handy schauen, um herauszufinden, wie viel Uhr es ist, aber das wäre einfach nicht das Gleiche.Die Armbanduhr an sich mit all ihren Funktionen fasziniert mich einfach, da kann ich nicht anders. Und weil ich diese Teile nun mal so liebe, habe ich nicht nur eine, auch nicht zwei, sondern so viele, dass ich sie jetzt gerade gar nicht zählen kann. Zu jedem Outfit und zu jeder Stimmung habe ich mindestens eine Armbanduhr, die passt. Das reicht von Silikonuhren bis hin zu ganz schlichten Uhren aus Gold. Am besten finde ich es aber, wenn ich mir mal wieder ein richtig teures Stück leisten kann. Meine Augen fangen dann immer an zu glänzen, wenn ich in einem Juwelierladen das Objekt meiner Begierde anprobieren kann und in Gedanken überlege ich schon, wann ich sie endlich tragen kann. Da ich aber nicht besonders oft in Juwelierläden komme – auch um meinen Geldbeutel zu schonen – shoppe ich meine Uhren häufig im Netz. Besonders oft bin ich da bei http://www.christ.de, weil ich hier immer etwas finde, das ich unbedingt haben will. Das Nächste, das ich zu kaufen plane, ist übrigens eine echt schicke Uhr von Tissot.

